Freitag, 10. April 2015

Aschenputtel von Kristina Ohlsson

Aschenputtel der Debüt-Roman von Kristina Ohlsson mit einem für meine Begriffe sehr gelungenen Cover, dass durch die blutverschmierten roten Schuhe sofort ins Auge fällt.
Aus einem Zug verschwindet ein kleines Mädchen. Die Mutter wurde bei einem Zwischenstopp auf dem Bahnsteig aufgehalten und der Zug mit dem Kind fährt weiter. An der Endstation allerdings ist das Kind unauffindbar. Das Ermittlerteam um Alex Recht recherchiert in verschiedene Richtungen. Der Vater des Kindes entpuppt sich als gewalttätiger Pädophiler und die Polizei hält ihn mit großer Wahrscheinlichkeit für den Entführer. Dann wird das kleine Mädchen tot aufgefunden. Auf der Stirn das Wort "unerwünscht" Der Vater hat ein Alibi und nun muss die Polizei den wahren Täter finden....
Mein Fazit: 
Der Thriller von Kristina Ohlssen behandelt ein Thema, dass mich nicht kalt gelassen hat. Kindesentführung mit Mord, Pädophile, Misshandlung. Teilweise harte Kost, auch wenn die Autorin es vermeidet, Dinge detailliert zu schildern.
Das Ermittlerteam besteht aus drei charakterstarken Persönlichkeiten. Von jedem der drei erfährt man im Laufe des Buches mehr über das Privatleben. Pedar Rydh ist unzufrieden in seiner Ehe und geht fremd, Fredrika Bergmann lebt in einer Affäre mit einem veheirateten Mann und Alex Recht macht sich Sorgen um seinen im Ausland lebenden Sohn. 
Alles in allem hat mir der Thriller sehr gut gefallen, das Thema wurde gut aufgebaut, die Suche nach dem Täter war logisch nachvollziehbar und nicht an den Haaren herbeigeholt. Insgesamt spannend bis zum Schluss.Der Schreibstil war flüssig zu lesen. Allerdings für fünf Sterne hat mir das Tüpfelchen auf dem i gefehlt.
  • Verlag: Blanvalet (17.09.2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN: 978-3-442-37580-6

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