Freitag, 10. April 2015

Grabesstille von Tess Gerritsen

Bei einer "Geisterführung" durch Chinatown findet ein an der Führung teilnehmendes Kind eine frisch abgetrennte Hand. Rizzoli und Frost werden an den Tatort gerufen die kurz darauf auf einem Dach eine Leiche finden, der eine Hand fehlt. Alsbald führt die Spur Rizzoli und ihr Team zu der Kampfkunstlehrerin Iris Fang, zu Patrick Dion und Mark Mallory. Alle haben bei einem lange zurückliegenden Amoklauf in einem Restaurant Angehörige verloren - und nicht nur das....auch die Töchter von Iris Fang und Patrick Dion gelten schon lange als vermisst...Gibt es eine Verbindung zu dem Massaker im Red Phönix, dem Verschwinden der Mädchen und der aktuellen Morde? 
Mein Fazit:
Tess Gerritsen führt uns in "Grabesstille" ein in die chinesischem Mythen und Sagen. Jane Rizzoli wird neben Frost ein neuer junger und sehr ehrgeiziger Partner - der chinesischstämmige Johnny Tam - an die Seite gestellt. Die Gerichtsmedizinerin Maura Isels wird dieses Mal nur nebenbei erwähnt. Sie entdeckt jedoch in den Akten zum lange zurückliegenden Fall "Red Phönix" einige Ungereimtheiten, was das Ermittlerteam auf eine neue heiße Spur bringt. Rizzoli gerät wieder ein mal in mehr oder wenige brenzlige Situationen, die einem auch einmal die Gänsehaut über den Rücken jagen. Tess Gerritsen hat es einmal mehr geschafft, mich zu fesseln und mich mitzunehmen auf eine Reise zu den Myten und Sagen des alten Chinas und die alten Künste des Schwertkampfes.
Wie immer ein sehr gelungenes Buch von Gerritsen, flüssig zu lesen mit gutem Spannungsbogen. Für fünf Sterne hat es allerdings für mich nicht gereicht.
  • Verlag: Blanvalet
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN: 978-3-442-37482-3

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