Montag, 9. November 2015

The Walking Dead von Robert Kirkman





Klappentext:
Der Aufstieg des Govenors
Die Apokalypse: Eine weltweite Plage lässt die Toten wiederauferstehen und Jagd auf Menschenfleisch machen. Die wenigen Überlebenden fliehen in Angst und Schrecken – bis auf einen. Der Mann, den sie später nur »Governor« nennen werden, beschließt, sich dem Grauen entgegenzustellen. Dies ist seine Geschichte…

Zum Inhalt:
Eine große und furchtbare Katastrophe bricht über das Land herein. Irgendetwas verwandelt Tote in Zombies, die nur noch eines im Sinn haben, ihren Hunger an den noch überlebenden Menschen zu stillen. Die komplette Zivilisation ist zusammengebrochen, es gibt kaum noch Strom oder fließendes Wasser, für die noch übrig gebliebenen Menschen geht es ums nackte Überleben. In diesem ganzen Chaos macht sich eine kleine Gruppe von Männern und ein Kind auf den Weg nach Atlanta, in der Hoffnung dort dem Grauen zu entkommen und Hilfe zu finden…

Ich bin bekennender Fan der Serie „The Walking Dead“, so dass ich diesem Buch von Robert Kirkman nicht widerstehen konnte. Was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht, zumal das Ende mich schier umgehauen und total überrascht und sprachlos zurückgelassen hat. Man sollte sich allerdings als TWD-Junkie und TV-Serienfan bewusst sein, dass dieses  Buch nicht wirklich was mit der TV-Serie zu tun hat, auch wenn der Leser hier die Geschichte von dem Mann erzählt bekommt, der später als „Govenor“ berühmt und vor allem berüchtigt wird. Man durchlebt mit Blake und den anderen Überlebenden aus der kleinen Gruppe die Hölle auf Erden, wird Zeuge an seiner Entwicklung, die schließlich einen eiskalten, grausamen und durchweg rücksichtslosen Menschen aus ihm macht. Doch kann man ihm das wirklich verdenken, nach all dem was dieser Mann erlebt hat und ertragen musste? Ist es für ihn nicht die einzige Möglichkeit dem Schmerz und dem Wahnsinn zu entkommen? Ich bin wirklich zwiegespalten.

Ich schreibe ja oft, dass manche Thriller und Krimis die ich lese, nichts für zartbesaitete oder empfindliche Menschen sind. Robert Kirkman übertrifft aber bei weitem alle Grausamkeiten und Ekelfaktoren, die ich bis jetzt gelesen habe um Welten! Ist die TV-Serie schon wirklich das reinste Gemetzel und Blutgespladder, so setzt das Buch nochmals einen drauf. Grausame Szenen werden bis ins noch so kleinste blutige Detail beschrieben, die eigene Fantasie schmückt dann den Rest noch so aus, dass man förmlich den Gestank der Untoten riechen und ihr Fauchen und Stöhnen hören kann. Nicht nur einmal überkommt einem das Gefühl, man muss sich Blutspritzer aus dem Gesicht wischen. Klasse! Ich bin mega-gespannt auf Teil 2!

Ich kann allen Fans der TV-Serie „The Walking Dead“ , die auch gerne Lesen, dieses Buch nur ans Herz legen. Wichtig ist allerdings, dass man das Buch als eine eigenständige Geschichte ansieht und sich nicht dazu verleiten lässt, allzu sehr mit der Serie zu vergleichen. Wer das schafft, dem steht ein blutiges  schaurig schönes Lesevergnügen bevor!

Das Buch kann hier bestellt werden:

Verlag: Heyne (9. Juli 2012)
Taschenbuch, Broschur, 448 Seiten
ISBN: 978-3-453-52952-6

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