Mittwoch, 9. Dezember 2015

Unter dem Polarlicht von Elisabeth Büchle




Klappentext:

Chiara verliert ausgerechnet zu Beginn der Adventszeit ihren Job. Entsprechend froh ist sie über den Auftrag, für einen berühmten Autor, der sich beide Hände gebrochen hat, sein neuestes Manuskript zu tippen. Hals über Kopf reist sie in die kanadischen Rocky Mountains, wo Florian Forster in einer einsamen Berghütte lebt. Dieser entpuppt sich als wortkarger Eigenbrötler. Die lebenslustige Chiara lässt sich durch seine schroffe Art nicht beeindrucken, sondern fordert ihn heraus, sich dem Leben zu stellen. Bald ist sie nicht nur von den Polarlichtern, der verschneiten Märchenlandschaft und dem Geheimnis der weißroten Zuckerstangen verzaubert. Doch dann stoßen Chiaras Freunde aus Deutschland auf ein dunkles Geheimnis aus Florians Vergangenheit. Schwebt sie etwa in großer Gefahr?


Zum Inhalt:

Die junge Chiara Kilian verliert einen Tag vor Ablauf ihrer Probezeit ihren Job  bei der Bank und das auch noch ausgerechnet in der Adventszeit. Die Renovierung ihrer alten Villa hat sich somit erledigt und auch sonst fühlt sie sich erstmal völlig perspektivlos. Traurig und hoffnungslos macht sie sich auf den Weg zu Jonas, der Mann ihrer verstorbenen Freundin Mia. Nicht nur der Sohn der beiden, der kleine Leon, bringt Chiara wieder auf andere Gedanken, auch Jonas hat gute Nachrichten. Er vermittelt ihr einen neuen Job. Die junge Frau soll für einen Schweizer Schriftsteller, der beide Hände gebrochen hat, das Manuskript seines neuesten Werkes tippen. Doch erst in letzter Minute realisiert Chiara, dass sie nicht in die Schweiz reisen wird, sondern in die kanadischen Rocky Mountains, direkt in eine abgelegene Berghütte. Der Autor erweist sich nicht wie von der jungen Frau vermutet als schrulliger Mitfünfziger sondern als attraktiver wortkarger Eigenbrötler, dessen Sätze an sie oft nicht über drei Worte hinaus geht. Doch Chiara bietet ihm die Stirn und lässt sich von seiner schroffen Art nicht unterkriegen und schon bald regen sich in Chiara zarte Gefühle für Florian Forster, um diese zuzulassen steht sie nicht nur selbst im Weg , sondern auch die geheimnisvolle  dunkle Vergangenheit des berühmten Autors…


„Unter dem Polarlicht“ von Elisabeth Büchle ist eine romantische Lovestory zu Weihnachten. Grundsätzlich lese ich hauptsächlich Krimis und Thriller aber in der Vorweihnachtszeit überkommt mich, wer kennt es nicht, doch hin und wieder etwas Melancholie und Besinnlichkeit. Für diese gefühlsdusselige Stimmung ist dieses Buch genau richtig. Es ist leicht und locker geschrieben, mit viel humorigen  und natürlich romantischen Passagen. Der Autorin ist es wunderbar gelungen, die beiden Hauptcharaktere zum Leben zu erwecken. Die etwas pummelige Chiara mit ihren wunderschönen Augen, der kauzige Forster, der sich als attraktiver Naturbursche entpuppt. Zugegeben, an Klischees mangelt es in diesem Roman sicherlich nicht. Wunderschön fand ich die Beschreibungen der Natur rund um die Berghütte. Die Autorin hat mich die kalte nach Schnee duftende Luft förmlich spüren lassen und auch die heimelige Atmosphäre in der Hütte und die Stimmung zwischen den beiden Protagonisten war zum Greifen nah. 

„Unter dem Polarlicht“ von Elisabeth Büchle hab ich in einem Rutsch durchgelesen, eingemummelt in eine Decke, der Kaminofen war an, eine heiße Tasse Tee war immer griffbereit. Genau für solche Abende oder Nachmittage ist dieses Buch perfekt geeignet, es muss eben nicht immer ein literarisches Bollwerk sein, denn manchmal braucht man Bücher für die Seele.

Das Buch kann hier bestellt werden:
http://www.gerth.de/index.php?id=details&sku=817078

Verlag: Gerth Medien (August 2015)
Broschur, 208 Seiten
ISBN: 9783957340788

1 Kommentar:

  1. Hallo,

    deine Rezension gefällt mir gut, du hast mich gleich für das Buch begeistert.
    Manchmal braucht man auch ein Buch fürs Herz! :-)

    Herzliche Grüße
    sommerlese!

    AntwortenLöschen