Posts mit dem Label Delphine de Vigan werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Delphine de Vigan werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 11. März 2022

Die Kinder sind Könige von Delphine de Vigan

Kinder als Social Media-Stars – Eindringlicher und gesellschaftskritischer Roman 

Mélanie Claux wurde als junges Mädchen von Formaten wie „Big Brother“ geprägt. Ihr größter Wunsch war es immer, berühmt zu werden wie die Stars aus dem Fernsehen. Jahre später ist Mélanie Mutter und mit und durch ihre Kinder verwirklicht sie ihren Traum. Als erfolgreiche Influencerin vermarktet sie ihre Kinder, postet täglich Videos und kleine Storys bei Youtube und Instagram. Alles wird gefilmt, jeder Schritt von Sammy und Kimmy, jede Träne, jeder Einkauf wird unverzüglich der wartenden Social Media-Gemeinde präsentiert. Doch Kimmy zeigt sich seit Kurzem störrisch, geht der Kamera aus dem Weg. Dann verschwindet die Kleine während einem Versteckspiel spurlos. Clara Rousell von der Polizei übernimmt die Ermittlungen und stößt schon bald an ihre Grenzen. Wie kann man Verdächtige eingrenzen und Motive herausarbeiten, wenn das verschwundene Kind weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist? Schnell merkt sie, dass ihre bewährten Ermittlungsansätze in der Social Media-Welt nicht greifen…

Mittwoch, 17. März 2021

Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin von Delphine de Vigan

Schicksalhafte Prophezeiung – gesellschaftskritischer, berührender und intensiver Roman

Mathilde kann stolz auf sich sein. Nach dem Tod ihres Mannes bringt sie ihr Leben, ihre drei Söhne und ihren Job ganz wunderbar unter einen Hut. Vor allem ihr Beruf war ihr wichtig und hat Mathilde immer viel Spaß gemacht. Doch auf einmal ist alles anders. Ihr Chef schließt sie aus wichtigen Sitzungen aus, oder teilt Mathilde nur noch belanglose Aufgaben zu. Was ist passiert? Mathilde ist verzweifelt und am Ende ihrer Kräfte. In ihrer Hoffnungslosigkeit sucht sie eine Wahrsagerin auf, die ihr eine ganz besondere Begegnung prophezeit. Bringt der 20. Mai Mathilde die große Erlösung?…

Montag, 23. März 2020

Dankbarkeiten von Delphine de Vigan

Verlorene Wörter und tiefe Dankbarkeit – ein ganz wunderbarer, berührender Roman

Die stets so selbständige und unabhängige Michka kann nicht mehr alleine leben und wird deswegen von ihrer jungen Freundin Marie in einem Seniorenheim untergebracht. Zeit ihres Lebens hat Michka in ihrer Tätigkeit als Journalistin und Korrektorin mit Wörtern gespielt und jongliert, doch jetzt kommen sie ihr abhanden, die Wörter und Buchstaben und sie ersetzt sie mehr und mehr durch ähnlich klingende Worte. Michka fällt es sehr schwer, sich mit dem Verlust der Selbstständigkeit zu arrangieren, oft wird sie von bösen Albträumen geplagt. Doch die alte Dame hat noch einen letzten, tief in ihrem Herzen verankerten Wunsch. Sie möchte zwei Menschen aus ihrer Vergangenheit ihre Dankbarkeit übermitteln, denn ihnen hat sie ihr Leben zu verdanken…

Freitag, 17. Mai 2019

Loyalitäten von Delphine de Vigan

Ein aphoristisches Drama

Der 12-jährige Théo ist ein Trennungskind und lebt im wöchentlichen Wechsel bei seiner mit sich selbst beschäftigten, unglücklichen Mutter sowie bei seinem sozial schwachen, in der Hoffnungslosigkeit versunkenen Vater. Beide Elternteile tragen ihren gegenseitigen Hass und ihre Frustration offen über Théo aus. Dieser verhält sich seinen Eltern gegenüber loyal, schützt und unterstützt den Vater, schweigt bei der Mutter. Ein Kind das funktioniert. Doch in der Schule fällt der Junge seiner Lehrerin auf, denn der sowieso schon stille Théo zeigt Veränderungen in seinem Verhalten. Auslöser hierfür ist der hochprozentige Alkohol, den er regelmäßig trinkt um der Welt zu entfliehen. Nur einziger sein Freund Mathis weiß davon, der schweigt jedoch, um Théo zu schützen, mit dramatischen Folgen…