Samstag, 11. April 2015

Stirb mein Prinz von Tania Carver

Ein altes Haus soll abgerissen werden. Da entdecken die Arbeiter etwas Grauenhaftes im Keller: einen Käfig aus Menschenknochen. Und darin ein verwahrlostes Kind. Wer ist dieser Junge? Wer hat ihm das angetan? Mit ihren Ermittlungen stören Kommissar Phil Brennan und Profilerin Marina Esposito einen kaltblütigen Menschensammler, der seit mehr als dreißig Jahren einem grausamen Ritual folgt. Und dieser Killer duldet keine Einmischung. Er will den Jungen zurück.
Zwei Mitarbeiter einer Baufirma inspizieren ein altes Haus welches zum Abriss bereit steht. Der jüngere der beiden Männer bekommt ein bedrückendes Gefühl das ihm eine Gänsehaut über den Körper jagt. Irgendwas scheint an dem alten Haus komisch zu sein. Als die beiden tiefer ins Haus vordringen, stoßen sie auf etwas Furchtbares: in einem Käfig aus Knochen sitzt ein kleiner verdreckter und völlig verstörter Junge!
Phil und Marina übernehmen zusammen mit ihrem Team die Ermittlungen. Schnell nimmt die Profilerin Marina die Veränderungen im Verhalten ihres Mannes war. Phil leidet unter Alpträumen und Panik- Attacken und kann sich dem Gefühl nicht erwehren, dass diese irgendetwas mit dem aktuellen Fall zu tun haben.
Doch nicht nur der Fall macht Phil zu schaffen, sondern auch Probleme mit seinem Chef DCI Glass, der Phil während der Ermittlungen immer wieder auszubremsen versucht.
Rose Martin soll den Unfalltod einer Frau untersuchen. Auf den ersten Blick sieht für Rose alles nach einem unglücklichen Verkehrsunfall aus, doch Rose will mehr Hintergrundinformationen und stößt dabei auf Hinweise, die mit dem Fall von Phil zu tun haben…
Ich konnte mich, obwohl ich die ersten beiden Bände nicht gelesen habe sehr schnell in die Geschichte und deren Charaktere hineinversetzen Tanja Carvers neuester Thriller beinhalten eine komplexe Handlung, viele Protagonisten, gut konstruierte Spannungsbögen und rasante Szenenwechsel und einen flüssigen Schreibstil. Leider waren einige Handlungen für mich vorhersehbar, Aha-Effekte? Fehlanzeige! Gewünscht hätte ich mir auch einen erklärenden Hintergrund-Einblick zu der Sekte. Und die zentrale Frage, wo ist der Prinz? Leider hat der Titel des Buches überhaupt nicht mit der Story zu tun. Trotz allem, Langeweile kam beim Lesen des Thrillers keine auf, deswegen bekommt „Stirb mein Prinz“ von mir vier Sterne.
  • Verlag. Ullstein Buchverlage (14.05.2013)
  • Hardcover, 528 Seiten
  • ISBN-13 9783471350782

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