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Freitag, 11. März 2022

Die Kinder sind Könige von Delphine de Vigan

Kinder als Social Media-Stars – Eindringlicher und gesellschaftskritischer Roman 

Mélanie Claux wurde als junges Mädchen von Formaten wie „Big Brother“ geprägt. Ihr größter Wunsch war es immer, berühmt zu werden wie die Stars aus dem Fernsehen. Jahre später ist Mélanie Mutter und mit und durch ihre Kinder verwirklicht sie ihren Traum. Als erfolgreiche Influencerin vermarktet sie ihre Kinder, postet täglich Videos und kleine Storys bei Youtube und Instagram. Alles wird gefilmt, jeder Schritt von Sammy und Kimmy, jede Träne, jeder Einkauf wird unverzüglich der wartenden Social Media-Gemeinde präsentiert. Doch Kimmy zeigt sich seit Kurzem störrisch, geht der Kamera aus dem Weg. Dann verschwindet die Kleine während einem Versteckspiel spurlos. Clara Rousell von der Polizei übernimmt die Ermittlungen und stößt schon bald an ihre Grenzen. Wie kann man Verdächtige eingrenzen und Motive herausarbeiten, wenn das verschwundene Kind weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist? Schnell merkt sie, dass ihre bewährten Ermittlungsansätze in der Social Media-Welt nicht greifen…

Sonntag, 29. August 2021

Revolution der Träume von Andreas Izquierdo

Zeiten des Umbruchs – intensive und gelungene Fortsetzung 

Die drei Freunde Carl, Isi und Artur finden in Berlin wieder zusammen und müssen sich in den unbeständigen Zeiten des Umbruchs behaupten. Die Hauptstadt ist in Aufruhr, das Volk begehrt auf, der Kaiser wird gestürzt. Die Hoffnung auf Frieden ist spürbar, doch im Untergrund brodelt es gefährlich. Obwohl Hunger und Leid noch viele Menschen in der Hauptstadt fest im Griff haben, geht es Carl, Isi und Artur recht gut. Artur hat sich in der Unterwelt einen Namen gemacht, Carl arbeitet bei der berühmten UFA und Isi zeigt sich wie immer kämpferisch und sucht einmal mehr die Herausforderung. Doch es gibt Neider und Feinde aus der Unterwelt, die die drei Freunde immer wieder in gefährliche Situationen verwickeln…

Mittwoch, 17. März 2021

Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin von Delphine de Vigan

Schicksalhafte Prophezeiung – gesellschaftskritischer, berührender und intensiver Roman

Mathilde kann stolz auf sich sein. Nach dem Tod ihres Mannes bringt sie ihr Leben, ihre drei Söhne und ihren Job ganz wunderbar unter einen Hut. Vor allem ihr Beruf war ihr wichtig und hat Mathilde immer viel Spaß gemacht. Doch auf einmal ist alles anders. Ihr Chef schließt sie aus wichtigen Sitzungen aus, oder teilt Mathilde nur noch belanglose Aufgaben zu. Was ist passiert? Mathilde ist verzweifelt und am Ende ihrer Kräfte. In ihrer Hoffnungslosigkeit sucht sie eine Wahrsagerin auf, die ihr eine ganz besondere Begegnung prophezeit. Bringt der 20. Mai Mathilde die große Erlösung?…

Freitag, 1. Januar 2021

Ein Mord zu Weihnachten von Francis Duncan

Der ermordete Weihnachtsmann – Schöner britischer Weihnachtskrimi

Benedict Grame liebt Weihnachten und inszeniert es regelrecht. Hierfür lädt er jedes Jahr seine Familie, Freunde und Bekannte zum großen Weihnachtsfest auf sein britisches Landgut ein. Auch der ehemalige Tabakhändler Mordecai Tremaine steht dieses Jahr auf der Gästeliste. Tremaine ist auch als Hobbydetektiv bekannt, weshalb Grames Privatsekretär ihm einen ganz besonderen Auftrag erteilt hat. Er soll die Gäste – eine Mischung aus ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten - während des Weihnachtsspektakels im Auge behalten. Zuerst nimmt Mordecai die Bitte nicht allzu ernst, doch dann liegt unter dem liebevoll geschmückten Weihnachtsbaum eine Leiche…

Dienstag, 21. Juli 2020

Schatten der Welt von Andreas Izquierdo

Ein bewegender historischer Roman über Freundschaft und Zusammenhalt

Thorn in Westpreußen, 1910. Die drei ungleichen Freunde, Carl, Artur und Isi halten nicht viel von Regeln und Einschränkungen. In vollen Zügen genießen sie ihre Jugend und stellen dabei einigen Unsinn an, besonders bei Artur zeigt sich früh und durch verrückte Ideen ein außergewöhnlicher Geschäftssinn. Viel zu schnell endet die Unbeschwertheit ihrer Jugend. 1914 reißt der Erste Weltkrieg die Freunde auseinander, Artur und Karl werden eingezogen, Isi bleibt allein in Thorn zurück und durchlebt ihren eigenen kleinen Krieg. 1918, nach Kriegsende, ist nichts mehr wie es war. Was ist aus den drei Freunden geworden?

Montag, 23. März 2020

Dankbarkeiten von Delphine de Vigan

Verlorene Wörter und tiefe Dankbarkeit – ein ganz wunderbarer, berührender Roman

Die stets so selbständige und unabhängige Michka kann nicht mehr alleine leben und wird deswegen von ihrer jungen Freundin Marie in einem Seniorenheim untergebracht. Zeit ihres Lebens hat Michka in ihrer Tätigkeit als Journalistin und Korrektorin mit Wörtern gespielt und jongliert, doch jetzt kommen sie ihr abhanden, die Wörter und Buchstaben und sie ersetzt sie mehr und mehr durch ähnlich klingende Worte. Michka fällt es sehr schwer, sich mit dem Verlust der Selbstständigkeit zu arrangieren, oft wird sie von bösen Albträumen geplagt. Doch die alte Dame hat noch einen letzten, tief in ihrem Herzen verankerten Wunsch. Sie möchte zwei Menschen aus ihrer Vergangenheit ihre Dankbarkeit übermitteln, denn ihnen hat sie ihr Leben zu verdanken…

Freitag, 17. Mai 2019

Loyalitäten von Delphine de Vigan

Ein aphoristisches Drama

Der 12-jährige Théo ist ein Trennungskind und lebt im wöchentlichen Wechsel bei seiner mit sich selbst beschäftigten, unglücklichen Mutter sowie bei seinem sozial schwachen, in der Hoffnungslosigkeit versunkenen Vater. Beide Elternteile tragen ihren gegenseitigen Hass und ihre Frustration offen über Théo aus. Dieser verhält sich seinen Eltern gegenüber loyal, schützt und unterstützt den Vater, schweigt bei der Mutter. Ein Kind das funktioniert. Doch in der Schule fällt der Junge seiner Lehrerin auf, denn der sowieso schon stille Théo zeigt Veränderungen in seinem Verhalten. Auslöser hierfür ist der hochprozentige Alkohol, den er regelmäßig trinkt um der Welt zu entfliehen. Nur einziger sein Freund Mathis weiß davon, der schweigt jedoch, um Théo zu schützen, mit dramatischen Folgen…

Mittwoch, 23. August 2017

Was man von hier aus sehen kann von Mariana Leky

Berührendes und zauberhaftes Buch über eine Dorfgemeinschaft und das Leben

Ein kleines Dorf im Westerwald, eine Dorfgemeinschaft, in der jeder jeden kennt und alle irgendwie miteinander verbunden sind. Selma kann angeblich den Tod vorhersehen. Immer wenn die alte Westerwälderin von einem Okapi träumt, stirbt am nächsten Tag jemand aus dem Dorf, so sagt man. Wen es treffen wird, weiß niemand. Die folgenden 24 Stunden versetzen die ganze Gemeinschaft in Aufruhr, es gibt Dinge zu klären, Neues zu wagen und Geständnisse vorzubringen. Vor allem ist in dieser Zeit höchste Vorsicht geboten. 

Selma ahnt nicht, dass es dieses Mal vor allem ihre Enkelin Luise ganz besonders treffen wird. Nicht nur ihr Leben wird sich verändern, auch das Dorf und seine Bewohner wird das einschneidende Ereignis nachhaltig prägen…